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Leistungsspektrum Endoskopie

In der Gastroenterologie befassen wir uns mit der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen des Verdauungstraktes, also insbesondere der Speiseröhre , des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Leber, der Gallenwege und Gallenblase sowie der Bauchspeicheldrüse. Um alle Abschnitte des Magen-Darm-Traktes untersuchen zu können, stehen uns in der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie des St. Marien-Hospitals Mülheim an der Ruhr modernste hochauflösende Videoendoskope für die Diagnostik und Therapie zur Verfügung. 

In unserem Hause konnten wir durch umfangreiche Investitionen die apparative Ausstattung der Abteilung auf den neuesten Stand bringen. So verwenden wir jetzt in der Röntgendurchleuchtungsanlage seit dem September 2013 die neueste „Siemens Axiom Artis“ Anlage. Hiermit wird die Strahlenbelastung für den Patienten während der Untersuchung weiter reduziert und die Aussagekraft der Bilder durch die hochauflösende Technik weiter verfeinert. Es ist mit diesem Gerät auch eine 3D-Rekonstruktion, z. B. der Gallenwege möglich.

Im Bereich der Endoskope verwenden wir seit September 2013 die neueste Prozessorgeneration, die sog. Olympus-Exera-3-Serie, die Endoskope sind hochauflösend mit der Olympus 185er Serie, damit gelingen hochauflösende HDTV-Darstellungen, die auch kleinste Veränderungen der Schleimhaut erkennen lassen.

Auch im Bereich der Kapselendoskopie sind wir auf dem aktuellsten Stand, wir verwenden seit September 2013 die SB3-Kapsel der Firma Given, sie liefert hochauflösende Bilder aus dem Dünndarm, die per Funk an einen Rekorder im Gürtel des Patienten gesendet werden.

Damit ist unsere Abteilung technisch bestens ausgestattet. Ein Beispiel für eine Kapselendoskopie sehen Sie im Video, das Sie hier herunterladen können. 

 


Welche diagnostischen Verfahren werden durchgeführt?

Zu diesen Untersuchungen, die in der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie angeboten werden, gehören:

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD)
  • Koloskopie, die Enteroskopie in Single-Ballon-Technik
  • ERCP
  • Endosonographie (auch unter  Verwendung von speziellen Kontrastmitteln). Diese Untersuchung kommt sowohl im oberen GIT als auch im Rektum zum Einsatz und ist bei der Erkennung von Frühkarzinomen sehr hilfreich.  Weitere Vorteile bestehen in der besseren Diagnostik von Erkrankungen der Gallenwege und des Pankreas
  • perkutan transhepatische Cholangiographie (PTC) (auch als therapeutischen Verfahren)
  • Laparoskopie
  • Kapselendoskopie
  • Ballon-Enteroskopie
  • Narrow-Band-Imaging
  • Färben der Schleimhaut durch spezielle Farbstoffe (Chromoendoskopie)
  • radiologische  Darstellung  von Stenosen, Fisteln oder Leckagen mit Kontrastmittelgabe während der Endoskopie

 

Welche therapeutischen Verfahren werden durchgeführt?

Es werden sowohl alle gängigen als auch spezielle  therapeutische Verfahren durchgeführt. Dazu gehören:

  • Abtragung von Polypen, speziell auch von großen flachen Adenomen sowie Frühkarzinomen mittels Schlingenpolypektomie als  auch durch endoskopische Mukosaresektion (EMR)
  • Bougierung oder Ballondilatation  von malignen oder benignen Stenosen (auch bei Achalasie)
  • endokopische Behandlung von Zenker-Divertikeln (Divertikulomotie)
  • Einlage von Plastikprothesen und selbstexpandierenden Metallprothesen
  • Blutstillung durch verschiedene Methoden (Hämoklipp, Injektion, Verödung, OVESCO-Klipp)
  • Behandlung von Gefäßmißbildungen durch Argon-Plasma-Koagulation
  • Gummibandligatur von Ösophagusvarizen  und Hämorrhoiden
  • Anlage von Ernährungssonden in Magen (Perkutante endoskopische Gastrostomie oder PEG) oder Dünndarm (perkutan endokopische Jejunostomie oder PEJ) sowohl mit der Fadendurchzugsmethode als auch in Primärpunktionstechnik (Push-PEG)
  • endoskopische Papillotomie
  • photodynamische Therapie von Gallengangstumoren
  • Entfernung von Gallengangssteinen durch Ballonkatheter, Körbchen oder mechanische Lithotripsie
  • Dilatation von Stenosen des Gallen- und Pankreasgangs
  • endosonographisch gesteuerte Punktion und Drainage von Abszessen oder Pseudozysten 
  • endoskopische Resektion von Papillenadenomen (Papillektomie).